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K+H , der seit 1950 bestehende, traditionsreiche Lautsprecherhersteller, der bereits bis dato ein Tochterunternehmen von Sennheiser war, wird nun vollständig ins Sennheiser Imperium eingegliedert. Die Marke Klein + Hummel wird komplett fallengelassen.
Dabei wird ein Teil des Unternehmens der Sennheiser "Installed Sound" zugeordnet. Die Studiomonitore werden dem bekannten Mirofonhersteller Neumann - ebenfalls eine Tochter von Sennheiser - zugeordnet.
Offizielle Begründung ist, dass der Umsatz hinter den Erwartungen
zurückblieb; eine erstaunliche Aussage, wo doch der Umsatz 2008 um 20% gesteigert werden konnte.
Es heisst, dass die Marke Klein + Hummel vor allem auf dem internationalen Markt zu wenig bekannt sei. Fraglich ob es zu mehr internationaler Marktdurchdringung führt, wenn jetzt "Neumann" auf den Studiomonitoren stehen wird, ein Herstellername von zwar großem Renomee, der aber nicht eben bekannt für die Produktion professioneller Studiomonitore ist. In Deutschland jedenfalls war die Marke K+H fast 60 Jahre lang eine Institution in der Rundfunk- und allg. Medienlandschaft.
Bei K+H werden "weniger als 10 Personen" ihren Arbeitsplatz verlieren. Klingt auf den ersten Blick wenig. Bei einer gesamten Mitarbeiterzahl von 16 Mitarbeitern könnte man auch sagen: ca. die Hälfte der Mitarbeiter wird entlassen.
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